München: petit déjeuner im Café Marais

Vor drei Jahren war ich das erste Mal im Café Marais . Ich war zu Besuch bei meiner Freundin Christine und wir überlegten, wo wir frühstücken gehen könnten. Da ich erst einige Tage vorher aus Paris zurück gekommen war, schlug sie das Marais vor, `damit ich mich wieder besser akklimatisieren könnte´. Das war eine tolle Idee, denn ich finde es ist ein ganz wunderbares Café und gehe auch heute noch bei jedem Besuch in München dort hin. Es liegt auf der Schwanthalerhöhe, dem Münchner Westend,  ganz in der Nähe der Theresienwiese. Das Marais ist immer recht gut besucht (sonntags empfiehlt es sich deswegen zu reservieren) und mir gefällt, das man dort nicht nur  Szenehippster, sondern ein gemischtes Publikum sieht. Die Bedienungen  sind total nett und auch mit meinem Hund fühle ich mich immer willkommen. 

Das Café war früher mal ein Bekleidungsgeschäft mit fantastischen, alten, deckenhohen Schubladenschränken für die man heute ein Vermögen bezahlen müsste, aber hier waren sie eben schon da und sorgen jetzt für diese gemütliche schöne Atmosphäre.

Die Freundin ist spät dran?  Völlig egal, denn hier kann man sich mit seinem Kaffee in der Hand auch bestens alleine unterhalten, indem man all die netten Kleinigkeiten in Augenschein nimmt, die es zu entdecken gibt.

Besonders begehrt sind die Plätze in den ehemaligen Schaufenstern, vielleicht weil man so das Café und gleichzeitig die Außenwelt gut im Blick hat?

Die riesige Uhr ist übrigens ein echt altes Stück.

Der Anblick der Kuchen spricht wahrscheinlich für sich selbst, aber trotzdem gut zu wissen, das alle hausgebacken sind. Auch die Paninis und anderen kleinen Gerichte sind sehr lecker.

Mein Blick auf die Kaffeemaschine, hier leider nicht so gut zu sehen, aber so eine hätte ich auch gerne.

Blick von der Theke in den rechten Teil des Marais, etwas versteckt hinter den bunten Kaffeebechern.

Die Mischung machts: die Ware, die hier auch einen großen Teil der Dekoration des Cafés ausmacht, ist eine gelungene Mischung aus Süßigkeiten, feinen Lebensmitteln, Antiquitäten, Karten, Schmuck, Mobiliar und Geschirr. Alles sieht verlockend aus und ist so liebevoll arrangiert, das ich jedes Mal ein paar Mitbringsel für Freunde mitnehme.

Der Hof, wie ich mir einen typischen Hinterhof in einem alten Münchner Arbeiterviertel vorstelle. Hier kann man bei schönem Wetter vollkommen in Ruhe sitzen und Kaffee trinkend den Vögeln zuhören oder Zeitung lesen.

1 Kommentar zu “München: petit déjeuner im Café Marais

  1. Christine on

    Das ist wirklich ein Perle auf der Schwantalerhöhe wie mir scheint…
    werden ich ausprobieren.

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