Nordlicht – skandinavisch wohnen

Im Frühjahr 2013 eröffnete Petra von Onciul ihren Laden Nordlicht in der Nähe des Nürnberger Hauptmarktes. Wie viele Frauen träumte sie davon einmal einen eigenen Laden oder ein Café aufzumachen und da sie sich nicht entscheiden konnte, kombinierte sie die Idee und eröffnete das Nordlicht. Dort verkauft sie Vintage Möbel und skandinavische Wohnaccessoires und serviert leckeren Kaffee mit hausgebackenen Kuchen.

Anfangs war der Laden fast nur in weiß gehalten, aber mittlerweile gesellen sich zu den klassischen Marken wie IB LAURSEN und Chic Antique auch die modernen Skandinavier wie rice und pappelina und machen den Laden so ein bißchen bunter und fröhlicher.

Petra liebt Kaffee und serviert deshalb die Kaffeesorten von der Rösterei Rösttrommel die mittlerweile weit über Nürnberg bekannt ist.

Ich mag die Mischung aus Vintage und neuem Design, finde einfach so wirkt alles frischer und lebendiger. Genau wie bei mir daheim, da leben Omas alte Kommode und mein heißgeliebter riesiger Handwerkertisch auch friedlich zusammen mit buntem Geschirr und schwedischen Möbelriesen Lampen.

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Was mich heute glücklich macht

­Juhuuuuuu! Die Sonne scheint und wir haben beinahe die 10 Grad Marke erreicht, Grund genug für einen super Tag. Während unserer morgendlichen Gassirunde kommen Frühlingsgefühle auf.

In meiner Phantasie stelle ich mir vor wie ich über den Markt schlendere, frische Lebensmittel in meinen Korb packe und Frühlingsblumen bei meiner Lieblingsblumenfrau kaufe. Zuhause werden diese nett in einer Vase arrangiert und ich backe noch schnell einen fantastischen Kuchen während es nach frisch gebrühtem Kaffee riecht.

Ich stelle alles auf den Tisch und es sieht aus als hätten es Feen gezaubert, wie in einem super-duper Hochglanz-Lifestyle-Dekomagazin – Wahnsinn was die ersten Sonnenstrahlen für Gedanken entstehen lassen.

So, jetzt zur Realität. Ich kaufe die Blumen im Supermarkt, den Kuchen beim Bäcker um die Ecke, krame Osterdekoration aus dem Schrank und platziere alles auf dem Tisch.

Et Voila – hier das Endergebnis, welches sich wie ich finde sehen lassen kann. Ganz einfach und ganz schnell wird dieser Tag zum „Happy Friday“.

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Café Schnepperschütz an der Hallerwiese

Das Café Schnepperschütz liegt ebenfalls in meinem Lieblingsstadtteil St. Johannis. Unterhalb des Westtorgrabens direkt an der Hallerwiese ist das Café in die Mauer eingebettet. Namensgeber sind die Schnepperschützen (Armbrustschützen), die 1439 auf dieser Wiese ihr erstes Schützenfest hatten.
Die Besitzer Madeleine und Ralf haben der ehemaligen Toilettenanlage ein völlig neues Leben eingehaucht und es ist wirklich klasse und kein bißchen miefig.

Hier gibt es total lecker und ungewöhnlich belegte Brote, z.B. mit Salami, gebratenem Fenchel und rosa Pfeffer oder mit Pesto, Ziegenkäse und Spargel oder Serranoschinken mit marinierter Honigmelone, Rucola und Manchego Käse.
Mein Lieblingsbrot ist oben zu sehen: Rohmilchcamembert mit Honig und Walnüssen, yummy.

So leer wie hier ist es nur frühmorgens, nachmittags und abends ist es voll, voll, voll.

Die Inneneinrichtung hat Ralf, Künstler und einer der Besitzer, selber gebaut. Würde am liebsten alles einpacken und bei mir daheim aufbauen.

Jinx hofft immer hier als Kneipenhund und Brotevorkoster engagiert zu werden, aber bislang wurden seine Gebete noch nicht erhört und so muß er weiter mich anbetteln…

Das Schnepperschütz ist innen winzig und hat deswegen nur im Sommer geöffnet, aber auch das macht seinen Reiz aus. Alle freuen sich auf die Eröffnung im April und wenn es Anfang Oktober schliesst kommen wehmütige Gefühle auf.
Aber jetzt steht der April ja quasi schon wieder vor der Tür und ich kann es kaum noch erwarten wieder zu schneppern.

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Ganzjähriges Verkleidungsparadies – Kostümverleih Nürnberg

In Nürnberg gibt es einen der größten Kostümfundus Deutschlands, den Kostümverleih Richter & Gullmann. Ich dachte ja eigentlich ich wäre nicht so der Verkleidungsmensch, aber kaum ist man hier über die Schwelle getreten, fühlt man sich um Jahre verjüngt und stöbert hemmungslos kindisch durch das riesige Angebot. Was auch immer einem einfällt, hier wird man fündig.

Robin Hood, Marie Antoinette, Caesar, Donald Duck, Neptun, Prinzessin Leia, Steampunk, Engel oder Teufel….kein Problem. Auch Neandertaler und Erdbeeren wurden hier schon Arm in Arm gesehen.

Kostüme, Kostüme, Kostüme: von der Steinzeit über das Mittelalter, Barock bis zu den bunten 70ern. Über zwei Etagen erstrecken sich die unbegrenzten Möglichkeiten. Falls man glaubt früher mal eine Hexe oder eventuell Elvis gewesen zu sein, kann man mit der entsprechenden Kostümierung  gleich mal schauen ob es sich echt anfühlt….

Die Beratung der erfahrenen Kostüm-Stylistinnen ist sehr zu empfehlen, da sie sich in allen Stilepochen bestens auskennen und man sich von der unglaublichen Menge der Kostüme und Accessoires schnell überwältigt fühlen kann.

Pirates of the caribbean – vermutlich über das berüchtigte Pegnitzdelta eingefallen.

Tiere und Comicfiguren sind auch so ziemlich alle vertreten.

Hüte, Perücken, Gehstöcke, Bauchladen, Plateaustiefel, Schwerter, Rüstungen, Silikonbusen, Fellfüsse…
Tausende Accessoires machen die Kostüme oft erst unverwechselbar und einzigartig.

Kopfbedeckungen mit Federn, Tieren, Blumen oder Obst.

Grandios ist natürlich, dass die gelernten Schneiderinnen ständig neue Kostüme nähen. Das tun sie für Firmen und bekannte Politiker, aber eben auch um regelmässig den eigenen Fundus zu aktualisieren und spannend zu halten.

Im Untergeschoss finden sich Antike, Mittelalter, Hexen und Zauberer, die Tierwelt, Werkstatt und Schneiderei und was weiß ich sonst noch alles. Und nachdem ich in einem Bericht in ARTE gerade gesehen habe, wie wichtig es ist seinen Spieltrieb auszuleben (sein ganzes Leben lang) werde ich alle Hemmungen beiseite werfen und meiner inneren Hexe freien Lauf lassen. Hehehe…

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München: petit déjeuner im Café Marais

Vor drei Jahren war ich das erste Mal im Café Marais . Ich war zu Besuch bei meiner Freundin Christine und wir überlegten, wo wir frühstücken gehen könnten. Da ich erst einige Tage vorher aus Paris zurück gekommen war, schlug sie das Marais vor, `damit ich mich wieder besser akklimatisieren könnte´. Das war eine tolle Idee, denn ich finde es ist ein ganz wunderbares Café und gehe auch heute noch bei jedem Besuch in München dort hin. Es liegt auf der Schwanthalerhöhe, dem Münchner Westend,  ganz in der Nähe der Theresienwiese. Das Marais ist immer recht gut besucht (sonntags empfiehlt es sich deswegen zu reservieren) und mir gefällt, das man dort nicht nur  Szenehippster, sondern ein gemischtes Publikum sieht. Die Bedienungen  sind total nett und auch mit meinem Hund fühle ich mich immer willkommen. 

Das Café war früher mal ein Bekleidungsgeschäft mit fantastischen, alten, deckenhohen Schubladenschränken für die man heute ein Vermögen bezahlen müsste, aber hier waren sie eben schon da und sorgen jetzt für diese gemütliche schöne Atmosphäre.

Die Freundin ist spät dran?  Völlig egal, denn hier kann man sich mit seinem Kaffee in der Hand auch bestens alleine unterhalten, indem man all die netten Kleinigkeiten in Augenschein nimmt, die es zu entdecken gibt.

Besonders begehrt sind die Plätze in den ehemaligen Schaufenstern, vielleicht weil man so das Café und gleichzeitig die Außenwelt gut im Blick hat?

Die riesige Uhr ist übrigens ein echt altes Stück.

Der Anblick der Kuchen spricht wahrscheinlich für sich selbst, aber trotzdem gut zu wissen, das alle hausgebacken sind. Auch die Paninis und anderen kleinen Gerichte sind sehr lecker.

Mein Blick auf die Kaffeemaschine, hier leider nicht so gut zu sehen, aber so eine hätte ich auch gerne.

Blick von der Theke in den rechten Teil des Marais, etwas versteckt hinter den bunten Kaffeebechern.

Die Mischung machts: die Ware, die hier auch einen großen Teil der Dekoration des Cafés ausmacht, ist eine gelungene Mischung aus Süßigkeiten, feinen Lebensmitteln, Antiquitäten, Karten, Schmuck, Mobiliar und Geschirr. Alles sieht verlockend aus und ist so liebevoll arrangiert, das ich jedes Mal ein paar Mitbringsel für Freunde mitnehme.

Der Hof, wie ich mir einen typischen Hinterhof in einem alten Münchner Arbeiterviertel vorstelle. Hier kann man bei schönem Wetter vollkommen in Ruhe sitzen und Kaffee trinkend den Vögeln zuhören oder Zeitung lesen.

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CAFÉ LA VIOLETTA

Ein weiteres Highlight in Nürnberg ist das Café La Violetta. Es ist in einer der schönsten Strassen Nürnbergs mitten in der Stadt. Das heißt, auch als Tourist wird man sich dort mehr oder weniger oft in der Nähe bewegen, denn z. B. vom Hauptmarkt aus, braucht man nur 5 Minuten. Das Café ist in einem sehr schönen sandsteinvertäfeltem Fachwerkhaus beheimatet, am Ende der Strasse findet man den Laden Mina, über den wir hier auch schon berichtet haben.

Jeden Tag werden hier alle Kuchen von der Besitzerin Melanie selbst gebacken. Kaum bin ich über die Schwelle getreten, lösen sich alle meine Vorsätze heute mal nur einen Kaffee zu trinken in Nichts auf, denn es duftet besonders morgens einfach fantastisch. Aber was solls, wäre ja auch geradezu idiotisch sich so leckere Kuchen zu verkneifen. Also schlag ich zu und bin glücklich.

Man kann vermutlich schon sehen wie gut hier alles schmeckt, mir fällt die Auswahl jedenfalls nie leicht.

Rein zur Haustür, durch den Vorhang links steht man dann auch gleich vor der Kaffeetheke. Ich finde die messingverkleideten Wände vor den alten Tapeten super. Das würde mir auch für Zuhause gefallen.

Blick von der Treppe zum ersten Stock.

Ja und hier geht es nach oben.

Auf der rechten Seite des Cafés liegt die Blumenbinderei, dort gibt es Kerzen, Kissen, Dekoartikel etc. zu kaufen und man kann mit Kaffee und Kuchen dazwischen sitzen und sich all die hübschen Dinge ansehen. In der Weihnachtszeit kann man hier tolle, handgebundene  Adventsgestecke erstehen.

Wer leuchtet schöner: die Quitten oder die Kerzen?

Viel Spaß bei eurem Besuch im Violetta.

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Boutique Café FEINE HEIMAT

Schön, der Nürnberger Norden hat seit September eine neue “feine“ Adresse – das Boutique Cafe FEINE HEIMAT. Maria Capella und Verena Imendörffer bieten hier unter dem Motto “fein machen“ einiges, was man und/oder Frau zum Wohlfühlen benötigt und zwar von Kopf bis Fuß. Ich finde es großartig – man kann sich neu einkleiden inkl. hübscher neuer Schuhe und Accessoires, Geschenk bzw. ein kleines Mitbringsel für die nächste Einladung erwerben und die eigene Küche mit feinen Kochzutaten aufstocken. Fällt die Entscheidung mal schwer, setzt man sich ins Cafe und hat direkten Blick auf all die schönen Sachen – da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, versüßt man sich die Zeit bis dahin eben mit Cafe, Kuchen und Co.

Um sich selber oder anderen eine Freunde zu machen, gibt es hübsche und feine Kleinigkeiten u.a. von House Doctor, Hübsch, Nordal und Nicolas Vahé. Speziell letzteres begeistert mich sehr und lässt wohl das Herz so manchen Heimgourmets höher schlagen. Man hat die Qual der Wahl innerhalb eines fantastischen Produktspektrums.

Neben dem leckeren hausgemachten Kuchen, welcher morgens von Verena frisch gebacken wird, gibt es täglich zwei feine Gerichte von Suppdiwupp in der Innenstadt.

Und tolle Getränke haben die Mädels auch noch auf Lager. Neu ist die Hopfenlimo von Hopster – die erste Hopfenlimo weltweit. Ohne Bitterstoffe, nicht zu süß und einfach saulecker – unbedingt probieren.

Auch ohne die Absicht des Shoppens, was besonders uns Frauen trotzdem hin und wieder irgendwie so „passiert“ kann man hier einfach auf einen Kaffee (Rösttrommel) vorbeischauen und entspannt die Zeitung lesen oder seine Mittagspause verbringen.

Apropos Shoppen, in der FEINEN HEIMAT kann sogar ein Großteil der Möbel auf Bestellung gekauft werden. Wenn Euch also der Tisch an dem ihr sitzt gefällt, einfach bestellen!

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SAGIA

Seit elf Jahren gibt es in Johannis, einem der schönsten Stadtteile Nürnbergs, das Modeatelier Sagia von Sabine Gerdsmeier. Schon beim Vorbeifahren fällt einem der Laden mit der liebevoll gestalteten Deko ins Auge. Ich muss dann immer schnell anhalten um einen Blick ins Schaufenster werfen zu können.

Sabine näht nicht nur individuelle Kleider, sondern führt in ihrem Laden auch  Schmuck und Accessoires wie Taschen, Tücher, Schals und Schuhe. Schön ist, das man hier Sachen findet, die es sonst nirgends gibt.

Zu jedem Kleidungsstück findet man hier dazu passenden Schmuck.

Sogar Tagebücher werden hier aus den tollen, teilweise handgefärbten Stoffen neu eingekleidet.

Ein neues Kleid ist momentan nicht drin? Macht nix, mit den ausgefallenen Accessoires kann man auch seine alten Sachen wieder hübsch aufpeppen.

Den kuscheligen Mantel kann man kaufen, aber die tolle Lampe gehört zum festen Inventar.

So eine Straußenfedernkette musste ich mir mal gönnen.

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Mina: schön einkaufen in historischem Ambiente

Am Unschlittplatz, der zur Historischen Meile Nürnbergs gehört, findet man den schnuckeligen Laden Mina. Der Platz ist ja berühmt dafür, das hier am 26. Mai 1828 Kaspar Hauser auftauchte und an Hausnummer 8 hängt eine Gedenktafel für ihn.
Mina ist auf Nr. 7b, gleich schräg gegenüber. Früher konnte man hier Waagen kaufen, heute gibt es  Mode, Möbel und Wohnaccessoires. Schon die schöne, alte Eingangstür macht Lust darauf reinzumarschieren und rumzukruschen.

Im Gegensatz zu den meisten Läden kann man hier wirklich alles kaufen, auch die Einrichtung.

Das Label Hannes Roether gibt es bei Mina exklusiv in Nürnberg.

Auch meine geliebten, unverwüstlichen Blundstones gibt´s im Sortiment. Saugemütlich, wasserdicht und damit perfekt geeignet für Spaziergänge mit Jinx.

Wahnsinnsfarben haben diese Weihnachtskugeln, brauch ich die?

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Lieblingssachen bei Fachmarie

Kennt ihr den Laden Fachmarie in Gostenhof in Nürnberg? Hier gibt es ein Sammelsurium an bunten, süßen, schrägen und witzigen Mitbringseln und Geschenken. Stofftiere, Karten, Servietten, Kissen, Schmuck, Geschirr, Bilder etc., aber auch handgefertigte Einzelstücke. Denn das ist der Clou an diesem Laden. Hier werden an Designer und Handarbeiter Regalflächen vermietet und so findet sich ständig etwas Neues, das es so schnell nicht woanders gibt. Wenn ich im Café  Regina war, schau ich hier jedes Mal vorbei, nur um mir mal wieder einen Inspirationskick abzuholen. Das Ergebnis seht ihr ja ganz unten…

Wenn ihr auch nur schauen wollt, bitteschön.

LG Christine

sieht doch wirklich nett aus…

jede Menge schöne Papiersachen…

von den kleinen Kerlen lungern bei uns zuhause auch schon ein paar rum…

nur mal schauen funktioniert irgendwie nie…und hey, schon wieder ein kleiner Esel mehr in meiner Sammlung

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